Die EVP Stadt Bern nominiert Matthias Stürmer

Die Parteiversammlung der EVP Stadt Bern hat Stadtrat Matthias Stürmer als Gemeinderatskandidat einstimmig (bei einer Enthaltung) für die Mitte-Liste nominiert. Zuvor nahmen zwei Vorstandsmitglieder zusammen mit dem Publikum ins Kreuzverhör.

„Die Breite der gesellschaftlichen Fragen und Probleme, mit denen sich ein Gemeinderat befasst, fasziniert mich.“ Mit diesen Worten warb Stadtrat Matthias Stürmer für seine Kandidatur. Als Gemeinderat habe man einen riesigen Gestaltungsspielraum. Der Informatiker ist zum Beispiel der Meinung, dass sich auch in seinem Spezialgebiet einiges machen liesse.

Als Familienvater gab er der Stadt Bern eine Fünf in Familienfreundlichkeit. Es werde viel Gutes für die Familien getan. Beispielsweise die Spielplätze seien zum Teil vernachlässigt, dies im Vergleich zu anderen Bereichen, „für die mehr Geld ausgegeben wird“.

Als Gemeinderat würde er gerne auf Barbara Hayoz in die Direktion für „Finanzen, Personal und Informatik“ folgen und sich als erstes für die Grundsätze von Open Government einsetzen. Die Regierungsarbeit müsse transparenter und die Prozesse der Verwaltung klarer ersichtlich werden. Dies sei mit den neuen Medien und Technologien heute möglich.

Matthias Stürmer (Jahrgang 1980, Vater von drei Kindern, wohnhaft in Oberbottigen) hat an der Universität Bern Betriebswirtschaft und Informatik studiert und von 2006 bis 2009 an der ETH Zürich am Lehrstuhl für Strategisches Management und Innovation im Bereich Organisationswissenschaften und Technologiemanagement doktoriert. Matthias Stürmer arbeitete anschliessend beim Schweizer Software-Unternehmen Liip AG und ist seit 2010 als Senior Advisor bei Ernst & Young Schweiz mit Spezialisierung auf Social Media Governance, Open Source Software und Open Government Data tätig. Matthias Stürmer ist Vorstandsmitglied der Swiss Open Systems User Group /ch/open, Gründer und Geschäftsleiter der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit und Mitgründer der Open Government Data Initiative opendata.ch. In früheren Jahren engagierte er sich bei Amnesty International und ist seit 2005 bei der Kampagne StopArmut 2015 für die Millenniumsentwicklungsziele aktiv.

Die Schwerpunktthemen von Matthias sind die städtische Finanzpolitik und aus seinem beruflichen Hintergrund Informatik und Open Government. Anfang Dezember reichte er mit GFL, SP, GB/JA und GLP die interfraktionelle Motion für die Erarbeitung und Umsetzung einer Open-Source-Förderstrategie ein.

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