NATO Open Source Workshop in Kabul

Einige der Teilnehmenden des NATO Open Source Workshops in Kabul, 2012

Letzten Samstag bis Montag hatte ich die Möglichkeit, an einem NATO-finanzierten Open Source Workshop in Kabul mitzuwirken. Man mag fragen, ob denn die Menschen in Afghanistan nicht noch andere Probleme haben. Ja natürlich, siehe nur gerade die Unruhen am Wochenende, die im gestrigen Selbstmordattentat beim Flughafen mündeten. Nichtsdestotrotz ist es auch für Entwicklungsländer wichtig, dass sie ihre Infrastruktur beginnen aufzubauen – und dazu gehören auch Informatiksysteme. Diese sind insbesondere hilfreich bei der Entwicklung von effizienten und korruptionsresistenten Strukturen und Abläufen.

Mein erster Beitrag war die Präsentation von OpenJustitia, der Open Source Plattform des Schweizerischen Bundesgerichts zur Verwaltung der Gerichtsentscheide. Damit arbeiten in der Schweiz alle Bundesrichter und weiteren Mitarbeitenden des Bundesgerichts um zuverlässig und rasch alle relevanten Gerichtsentscheide und Gesetzestexte aufzufinden:

Der zweite Vortrag erklärte generell wie Open Source Communities organisiert sind und welche Grundarten von Organisationen gängig sind. Für den Workshop war dies insbesondere wichtig, weil Überlegungen vorhanden sind, auch in Afghanistan ein Open Source Kompetenzzentrum zu gründen um eine konstante Anlaufstelle für jegliche Fragen und Vorhaben im Bereich Open Source zu bilden:

Für Kabul war der Workshop ein wichtiger Schritt, sodass auch eine lokale Zeitung darüber berichtete:

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