Verpasste Chancen bei der Standortevaluation “Zone für alternative Wohnformen”?

Stadtratskollege Urs Ziehli und ich haben vor zwei Wochen die Interpellation Verpasste Chancen bei der Standortevaluation “Zone für alternative Wohnformen”? eingereicht. Die Dringlichkeit wurde vom Ratsbüro bestätigt:

2013.SR.000072

Dringliche Interpellation Matthias Stürmer (EVP), Urs Ziehli (BDP): Verpasste Chancen bei der Standortevaluation „Zone für alternative Wohnformen“?

Laut Mitgliedern des Vereins Alternative (auch bekannt als Stadtnomaden) hatten diese schon seit mehreren Jahren versucht, mit der Stadt Bern eine längerfristige Lösung für ihre Wohnform zu suchen. Dennoch wurden sie nicht zum Runden Tisch eingeladen, welche der Stadtpräsident 2008 zum Thema „Stadtnomaden, Stadttauben und weitere Gruppierungen“ einberufen hatte. Angeblich seien auch die Lösungsvorschläge des Vereins Alternative von der Stadtverwaltung nie ernsthaft weiterverfolgt worden. Wir verlangen deshalb vom Gemeinderat die Klärung folgender Fragen:

  1. Warum wurde der Verein Alternative 2008 nicht an den Runden Tisch eingeladen?
  2. Welche Gespräche zwischen Vertreterinnen des Vereins Alternative und der Stadtverwaltung haben in den letzten fünf Jahren stattgefunden?
  3. Welche Lösungsvorschläge für die Wohnsituation wurden Seitens des Vereins Alternative vorgebracht?
  4. Wie wurden diese Lösungsvorschläge auf ihre Umsetzbarkeit geprüft?
  5. In wieweit wurde der Verein Alternative in die Standortevaluationen „Zone für alternative Wohnformen“ einbezogen?

Begründung der Dringlichkeit
Die Abstimmung über die Vorlage kommt in den nächsten Wochen in den Stadtrat. Die Beantwortung der obenstehenden Fragen ist wichtig zur bevorstehenden Meinungsbildung.

Bern, 25. April 2013

Erstunterzeichnende: Matthias Stürmer, Urs Ziehli

Mitunterzeichnende: Kurt Hirsbrunner, Martin Mäder, Isabelle Heer, Judith Renner-Bach, Philip Kohli, Claudio Fischer, Jacqueline Gafner Wasem, Daniel Imthurn, Michael Daphinoff

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